Kinder
Unsere Eltern
Die Eltern gestalten die Schule aktiv für ihre Kinder mit – ohne den Wunsch der Eltern nach dieser besonderen Pädagogik für ihre Kinder würde es die Sonnenhellweg-Schule nicht geben! Sie haben die Möglichkeit, in allen Bereichen des Schullebens und in den unterschiedlichen Gremien ihre Ideen und Tatkraft einzubringen. Sie sind Mitglieder im Verein zur Förderung der Sonnenhellweg-Schule Bielefeld e.V. und sind so auch in die wirtschaftlichen Belange der Schule einbezogen.
Die Verwaltungsstruktur
Die Sonnenhellweg Schule beschäftigt gegenwärtig 31 Lehrerinnen und Lehrer, 9 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im nichtpädagogischen Bereich (Verwaltung, Küche und Hausmeisterei). Praktikanten und Integrationshelfer unterstützen unsere Arbeit.
Das Lehrerkollegium bearbeitet und entscheidet alle pädagogischen, organisatorischen und personellen Belange in seinem Bereich eigenverantwortlich. Aus dieser Form der Selbstverwaltung ergibt sich einige Mehrarbeit: wöchentliche Konferenzen, Arbeitskreise und Ausschüsse. Aus der Möglichkeit, die Schule selbst zu gestalten, erwächst engagiertes Handeln durch persönliche Verantwortung.Die wirtschaftlichen Belange werden in Zusammenarbeit mit den Vorständen der Schule und des Fördervereins bearbeitet.
Wirtschaftliche Gesichtspunkte
Die Sonnenhellweg Schule wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Es muss eine Eigenleistung von zurzeit 9 % aufgebracht werden. Hinzu kommen noch Kosten der Schule, an denen sich das Land nicht beteiligt, wie z.B. Anschaffungen und größere Investitionen.
Es ist Aufgabe des gemeinnützigen Vereins zur Förderung der Sonnenhellweg Schule, diese Gelder zu beschaffen. Neben den Eltern zahlen auch Freunde der Schule Beiträge an den Förderverein. Des Weiteren sammelt der Verein Spenden. Die Spender erhalten eine steuerwirksame Spendenquittung. Die Beiträge der Eltern für den Förderverein liegen in der Höhe nicht fest. Wie andere Waldorfschulen auch, erbitten wir einen Beitrag in Höhe von 4- 6 % des Bruttofamilieneinkommens, der sich als ausreichend erwiesen hat. Mit allen Eltern werden bei der Aufnahme Beitragsgespräche geführt, um die Thematik zu vertiefen.
Befreundete Einrichtungen
Der Odilia e.V. (vormals Laibach-Hof e.V.) in Halle-Bokel, vor über 25 Jahren aus einer Initiative der Schule hervorgegangen, ist eine Lebensgemeinschaft, in der z. Zt. etwa 24 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene nach den Prinzipien der anthroposophischen Heilpädagogik betreut und gefördert werden. Viele von ihnen besuchen unsere Schule, wodurch sich die Aufgaben beider Einrichtungen täglich sinnvoll ergänzen.
In Kalletal bei Lemgo befindet sich die Dorfgemeinschaft Elfenborn e.V., in der erwachsene Seelenpflege-bedürftige Menschen wohnen und arbeiten. An der Gründung vor über 15 Jahren waren Eltern unserer Schule beteiligt. Realisiert wurde das Projekt durch die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Lemgo.
Ähnlich war es bei der Lebensgemeinschaft Finkenbusch, die seit etwa 5 Jahren in Herford arbeitet. Auch hier hatten sich Eltern der Sonnenhellweg Schule um ein Konzept von Lebens- und Arbeitsplätzen bemüht, das der anthroposophischen Sozialtherapie entspricht. Mit Unterstützung der Lebenshilfe Herford konnte bisher der Wohnbereich eingerichtet werden. Das große Gelände bietet ausreichend Platz für zukünftige Werkstätten.
Die Sonnenhellweg Schule steht darüber hinaus mit den anderen Bielefelder Förderschulen in ständigem Kontakt, z.B. durch die regelmäßigen Schulleitertreffen.
Über die Vermittlung von Schulabgängern und durch unsere jährlichen Praktika in der Oberstufe gibt es vielerlei Kontakte zu verschiedensten Nachfolgeeinrichtungen auch im weiteren Umkreis.
Dadurch, dass wir einige Kinder beschulen, die in Pflegefamilien oder –Einrichtungen leben, arbeiten wir mit den verschiedenen Trägern dieser Art zusammen.
In der Verwaltung der Stadt Bielefeld sind wir ebenfalls als Partner anerkannt. Es bestehen z.B. Kontakte zum Jugend- und Sozialamt sowie anderen Ämtern. Da sich unser Einzugsgebiet auf ganz Ostwestfalen erstreckt, hat sich auch mit anderen Stadtverwaltungen eine rege Zusammenarbeit entwickelt.